Co-Autorin: Reportage ARTE Re: „Stark gegen Brustkrebs“

ARTE (30 min) | Produktion: SPIEGEL TV GmbH | Erstausstrahlung 28.01.2026 (19:40 Uhr auf ARTE)

Eine von acht Frauen erhält im Laufe ihres Lebens die Diagnose Brustkrebs. Danach ist nichts mehr wie es war. Die Erkrankung hat weitreichende Folgen, für den Körper aber auch für die Seele: Starke Nebenwirkungen von Chemo- oder Strahlentherapie, eine Brust-OP oder Haarverlust erschüttert Betroffene oft auch in ihrem Selbstverständnis. Die ARTE-Reportage begleitet Frauen in Deutschland und Frankreich, die mit Mut, Offenheit, Verletzlichkeit und Stärke ihren ganz eigenen Weg durch die Krankheit finden oder anderen dabei zur Seite stehen.

Liza Weber, 35, bekam im März 2025 die Diagnose Brustkrebs. Jetzt steckt die Kraftsportlerin mitten in der Chemotherapie und versucht durch Fasten die Nebenwirkungen zu verringern. Wie so viele Frauen leidet auch Liza unter dem Haarausfall und den vielen Eingriffen in ihren Körper. Doch ihre Kinder, ihr Partner und der Sport geben der zweifachen Mutter Halt. Auf Social Media spricht sie offen über ihre Erkrankung und zeigt sich zugleich weiblich und stark: „Die Krankheit zeigt mir, was mein Körper kann, wenn er muss.“

In Frankreich stellt Magalie Toutain unter Beweis, wie wichtig Bewegung und Gemeinschaft sind. Vor 14 Jahren war sie selber erkrankt, heute organisiert Magalie Radtouren, Laufgruppen und gemeinsame Aktionen für andere Betroffene. Denn Sport, so zeigen Studien, kann nicht nur das Rückfallrisiko senken – er bringt Lebensfreude  zurück und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Auch beruflich lässt sie das Thema Brustkrebs nicht los: sie ist Gesundheitsmanagerin im Institut Curie, dem größten Brustkrebszentrum Europas.

Seit 17 Jahren unterstützt Birte Schlinkmeier an Brustkrebs erkrankte Frauen dabei, sich in ihrem veränderten Körper und im Alltag wieder zurecht zu finden – als Brustkrebsschwester in der Rehaklinik Bad Oexen. Ihr Herzens-Anliegen sind Themen, die Frauen oft jahrelang begleiten, mit denen sie nach der Krebstherapie aber oft allein gelassen werden: Libidoverlust, Fatigue, Narbenpflege oder Scheidentrockenheit.